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Du hast die Wahl:

GEMEINSAM FÜR EIN BESSERES LEBEN KÄMPFEN

Wer AfD wählt, baut mit am Faschismus
Wer einen Kurswechsel will, wird solidarisch aktiv

Morgen finden Bundestagswahlen statt. Laut den letzten Umfragen werden 55% der Wähler*innen eine der beiden Regierungsparteien wählen. Und jede*r zehnte Wahlteilnehmer*in wird wahrscheinlich die nationalistische AfD wählen und damit ausgemachten Faschist*innen zu viel Geld und Ressourcen verhelfen. Ein ernstes Drama.

Der sozialistische Dramatiker Berthold Brecht hat in Bezug auf Nazi-Wahlerfolge den Spruch geprägt: “Nur die allerdümmsten Kälber wählen ihre Schlächter selber.” Nun sind die bürgerlichen Regierungsparteien weniger offene Schlächter, sondern mehr eiskalte Verwerter. Dagegen jedoch mit der Wahl der AfD die klassischen Schlächter mit Steuergeldern aufzubauen, ist dumm. Leider werden das sicher auch einige BVGer*innen machen, in dem Aberglauben, somit eine echte Opposition zu stärken. Doch das ist ein für uns alle gefährlicher Trugschluss. Natürlich ist nicht die ganze AfD faschistisch, sondern in gerne vorgezeigten Teilen einfach “nur” neoliberal-rechtskonservativ. Aber entscheidende Teile der AfD (wie z.B. der starke Flügel um Bernd Höcke) sind klar faschistisch. Das muss übrigens lange nicht heißen, dass sie dem Hitlerfaschismus anhängen. Diese rechtsextremem Kräfte arbeiten an einer elitären Staatsdiktatur, in der die Arbeiter*innen todsicher nichts zu sagen hätten. Im besten Falle würde man den deutschen (Wirtschafts!-)Interessen ausgeliefert sein. Im schlimmsten Falle ausgegrenzt und ausgemerzt. Schon jetzt versuchen die AfD-Politiker*innen durch ihren völkischen Nationalismus die “blutsdeutschen” Arbeiter*innen von ihren “undeutschen” Kolleg*innen zu trennen und ihnen die giftige Lügengeschichte zu erzählen, sie säßen vielmehr im gleichen Boot wie deutsche Bosse. Diese Lügengeschichte ist nicht mal kreativ, sondern nur die extreme Variante der gleichen Story, die uns die etablierten Parteien erzählen, wenn sie von “Wirtschaftsstandort”, “Sozialpartnerschaft” und “nationalen Interessen” schwadronieren.Einige von uns BVGer*innen werden morgen wohl leider diejenigen wählen, die uns schon bisher das Fell über die Ohren ziehen. Einige völlig Verblendete werden sogar solche Kälber sein, die die Metzgermeisterpartei AfD wählen.

Zu diesen angehenden Hornochsen gehören allerdings sicher nicht diejenigen von uns, die zwar unter den gleichen schlechten Bedingungen arbeiten, leben und genauso Steuern abdrücken, wie alle anderen Arbeiter*innen auch – aber trotzdem kein Wahlrecht haben. Das ist zutiefst undemokratisch. Und es geht bei der Zahl der Wählerstimmen vor allem zulasten der gesellschaftlichen Leistungsträger*innen: der Arbeiter*innen (und der “Arbeitslosen” und kleinen “Selbstständigen”). Deshalb müssen wir das Wahlrecht für alle Einwohnerinnen durchsetzen!

Doch, abgesehen davon, ob uns dieser Staat das Wahlrecht zugesteht oder nicht: Da ist viel Faul im Staate Deutschland. Und wenn sich an den Bedingungen etwas für die Malocher des Landes zum Positiven ändern soll, dann müssen wir uns selber aufraffen und uns engagieren! Denn die Politik beschränkt sich nicht auf die Wahlkabine. Bei den entscheidenden politischen Weichenstellungen spielen wir Alle eine Rolle. Wir müssen uns über “Kultur”-, “Nations”-, “Geschlechts”- und “Herkunfts”-grenzen hinweg als Arbeiter*innen zusammentun und solidarisch unsere demokratische Macht in Streiks und Aktionen demonstrieren. Denn abgesehen von der Szene am Wahlsonntag – wahre Opposition wählen heißt Anfangen, eigene Zeit zu investieren und damit die selbstständig organisierte Widerstandskraft der Arbeiter*innen endlich wieder aufzubauen. Lasst uns unaufhaltsame Herden freier mächtiger Büffel sein, statt eingepferchtes Rindvieh. Oder mit einem weiteren Satz von Bert Brecht: “Du musst die Führung übernehmen!”

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Urlaub!!

Die Haupturlaubszeit ist schon längst angebrochen. Ob in Spanien, Italien, Balkonien, Gardenien oder woanders. Jede*r Arbeiter*in braucht eine angemessene Pause, um sich vom Alltag der Arbeit zu erholen. Dafür gibt der bundesrepublikanische Gesetzgeber mindestens 18 Tage vor, viele Tarifverträge bieten jedoch etwas mehr. Bei der BVG sind dies zwischen 28 und 30 Tage.

Leider bekommen in Deutschland nur noch etwa 42 % aller Beschäftigten Urlaubsgeld. 2013 waren es 47 Prozent. Unter den Arbeiter*innen mit Tarifvertrag sind es rund 60%. In der Verkehrsbranche sind es noch die Hälfte der Beschäftigten, die ein Urlaubsgeld bekommen. Weiterlesen

Ergebnis der Online-Umfrage: 80% negativ

Danke an alle, die sich an unserer kurzen Umfrage beteiligten! Dies waren sage und schreibe 275. Davon über 87% Fahrer*innen, aber auch aus anderen Bereichen.

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Bewertung-Lohnrunde17-Tabelle

Einen Kampf für die Erhöhung der Bruttolöhne auf halbwegs rentensichernde 2600 Euro hatten wir von der Basisgewerkschaftsgruppe ver.di aktiv gefordert. Die gewählten ver.di Vertrauensleute haben bei der Vertrauensleute-Vollversammlung aber mit großer Mehrheit beschlossen, die (auf Grundlage des Zusatz-Tarifvertrags von 2013) angebotenen 2,5% zu akzeptieren, allerdings solle noch etwas dazukommen. 2,5% + X war die Formel.

Am Ende standen nun 2,5 % Lohnerhöhung für Alle (d.h. bei Fahrer*innen ca. 51,06 EUR brutto) und ein etwas kompliziertes Plus für alle Neubeschäftigten der Lohngruppen 1-6: Für diese Kolleg*innen wird der nächste Stufenanstieg innerhalb der Lohngruppe (regulär alle vier Jahre) einmalig um 12 Monate verkürzt.

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Solidarität ist Lebenswichtig - Bild vom Bündnis für mehr Personal im Krankenhaus

Petition: Verteidigung unserer Krankenhäuser Vivantes und Charité Berlin!

Wir bitten euch Alle um Unterstützung dieser ONLINE-PETITION.

Der Kampf an den öffentlichen Krankenhäusern in Berlin geht uns alle an. Besonders wichtig ist es (gerade für uns als ebenfalls Beschäftigte der öffentlichen Daseinsvorsorge) die Kämpfe der Kolleg*innen für gute Krankenversorgung solidarisch zu unterstützen. Neben Solidaritäts-Delegationen und Solidaritäts-Erklärungen ist auch diese Petition ein Mittel, um dabei mitzuwirken, die Ziele der Krankenhaus-Arbeiter*innen durchzusetzen.

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Umfrage zum Ergebnis der Lohnrunde

Umfrage beendet.
Am Freitag, dem 9. Juni, veröffentlichen wir die Auswertung

Liebe Kolleg*innen!

Wir wollen unter uns BVG/BT-Kolleg*innen eine kleine Umfrage zum Lohnabschluss machen.
Wir wollen uns als Kritiker*innen einen Eindruck verschaffen, wie weit sich die positive Meinung der Tarifkommission* zum Abschluss mit der Meinung von Betroffenen deckt. Das ist auch für die Zukunft wichtig.

Alle, die von dem Tarifvertrag betroffen sind, bitten wir zahlreich daran teilzunehmen (teilen!) und ehrlich zu antworten. Macht mit!

Es kostet nur wenige Minuten Zeit. Dankeschön!

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Solidarische Grüße an die Kämpfer*innen von der CFM

Die Kolleg*innen der tariflosen Charité-Tochter CFM haben heute nach eineinhalb Wochen ihren vorerst letzten Streiktag. Wir senden den Kämpfer*innen unsere solidarischen Grüße:

Liebe streikenden Kolleginnen und Kollegen der Charité-Tochter CFM!

Wir BVGer von der Basisgewerkschaftsgruppe ver.di aktiv wollen euch am letzten Tag des laufenden Streiks noch einmal solidarische Grüße senden.

Euer Kampfwille, euer Einsatz und eure kreative, demokratische und aktive Art zu kämpfen sind ein Beispiel für uns Arbeiter*innen in anderen Betrieben.
Gerade wir in der öffentlichen Daseinsvorsorge – konfrontiert mit inakzeptablen Löhnen und Arbeitsbedingungen, mit Befristungen und Ausgründungen (für die der Berliner Senat direkt verantwortlich ist!) – wir müssen noch stärker zusammenhalten.

Macht weiter! Stärkt eure Betriebsgruppe! Seid auch weiterhin außerhalb der Streiktage aktiv, lasst Bürgermeister Müller und die anderen politisch Verantwortlichen nicht in Ruhe. Seid euch bewusst: Ihr spielt eine Vorreiterrolle – für uns alle!

Wir als Basisgewerkschaftsgruppe werden versuchen euch soweit wir können zu unterstützen!

Beste Kampfesgrüße!
ver.di aktiv

TREFFEN AM MITTWOCH

2,5% + niX bei der BVG

und der

Kampf an der Charité

Komm am Mittwoch (24. Mai) zum Treffen der Basisgewerkschaftsgruppe ver.di aktiv und diskutiere mit über den notwendigen gewerkschaftlichen Kurswechsel!

Dabei geht es zum Einen darum, wie wir als kritische Kolleg*innen bei BVG/BT mit dem Ende der Lohnrunde umgehen.
Außerdem wollen wir auch über den laufenden Streik der Kolleg*innen der CFM (Charité Facility Management GmbH) sprechen.

Auf der Tagesordnung stehen:
1.) Streik bei Charité Facility Management
2.) Diskussion zum schlechten Tarifergebnis*
3.) kurzer PR-GPR-Arbeitsaustausch
4.) kurze Nachbetrachtung 1. Mai und was uns noch einfällt

Wo?
ver.di Haus
(Eingang Landesbezirk)
RAUM 6.04
Köpenicker Str. 30
10179 Berlin

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*Information der TK zum Abschluss: Tarifinfo 2017 -08- Tarifabschluss zur Entgeltrunde 2017

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aktive Frühstückspause plus X

Heute titelte die Berliner Morgenpost: “Streik bei der BVG und der Charité-Tochter CFM. Bus und Bahn sollen trotz des Streiks planmäßig fahren. Und in den Kliniken soll es nur geringe Auswirkungen auf Patienten geben.”

Ein Glanzstück gewerkschaftsfeindlicher Presse. Das Ziel: den Arbeiter*innen Berlins erzählen, dass organisiert Kämpfen nichts bringen würde und die laufende Auseinandersetzung an der Charité – eine der wichtigsten dieser Stadt – zu schwächen.
Eiskalt gelogen: (kraftloser) Streik bei uns. Bei BVG/BT gab es ja überhaupt keinen Streik. Sondern eine “aktive Frühstückspause” vor der Konzernzentrale.

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Ca. 200 BVG/BT-Kolleg*innen hatten sich vor dem Eingang versammelt. Größtenteils natürlich Kolleg*innen aus dem Trias (“aktive Frühstückspause”!). Aber auch einige Kolleg*innen von Bus und Bahn, die in ihrer freien Zeit vorbeikamen, um zu fordern, dass wenn wir schon die angebotenen 2,5% nehmen, ein sehenswertes Plus dazukommt. Laut Aussage von ver.di-Sekretär Jeremy Arndt will das BVG-Management derzeit zu den 2,5% garnichts dazugeben.

Die Aktion sollte dazu dienen, der gutbezahlten Chefetage zu zeigen, dass sie dabei nicht bleiben können. Gleichzeitig war sie auch ein Signal an die Tarifkommission, sich nicht kleinlaut auf irgendeinen billigen Deal einzulassen, sondern auch die Möglichkeit eines Arbeitskampfes, dann für eine ordentliche Forderung (wie die von uns vorgeschlagenen 2.600 Euro Einstiegslohn gegen Altersarmut), dem Vorstand offen sichtbar auf den Tisch zu legen.

Vorstandsvorsitzende Nikutta und Personalvorstand Schulte, die sich auch heute kurz blicken ließen, sind keine Leute, die sich durch freundliches Reden zu Zugeständnissen bewegen lassen. Der Senat treibt sie zum Kaputtsparen an und sie setzen diesen Auftrag willig um – auf Kosten von Arbeiter*innen und Fahrgästen. Diese gut geschulten Bosse brauchen Zwang. Und wir als Beschäftigte müssen bereit sein, diesen Druck aufzubauen.

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Die Kolleg*innen von der Charité Facility Management (CFM) sind ein Beispiel für solche kämpferische Entschlossenheit. Unter dem rot-roten Senat wurden am größten Uniklinikum Europas alle nichtmedizinischen Aufgaben in eine Tochterfirma ohne Tarifvertrag überführt. Dort wird unter total prekären Verhältnissen geschuftet – eine Politik auf Kosten der Arbeiter*innen und der Patient*innen. Die Kolleg*innen der CFM kämpfen mit Streiks und rückten zu verschiedenen Anlässen den politischen Verantwortlichen auf die Pelle. So haben sie es soweit gebracht, dass Bürgermeister Michael Müller am 1. Mai von der Wiedereingliederung in die Charité sprach. Inwieweit diese Worte so(zialdemokratisch) leer sind wie viele andere, hängt davon ab, ob die Kolleg*innen und ihre Verbündeten weiter hohen Druck machen. Deswegen hat heute ein Streik bei der CFM begonnen (von dem die Springerpresse offenbar schon weiß, dass er schwach wäre).

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Wir von der Basisgewerkschaftsgruppe ver.di aktiv hatten deshalb heute bei der “aktiven Frühstückspause” ein Transparent mit der Aufschrift “BVG UND CFM. Wir kämpfen zusammen!” dabei und im Anschluss gingen Kolleg*innen als Solidaritäts-Delegation zum zentralen Streiklokal am Virchow-Klinikum. Dort beteilgten wir uns an Aktionen und nahmen an der Streikversammlung teil, bei der versucht wurde, die Kolleg*innen einzubinden, von ihren Erfahrungen zu erzählen und mitzudiskutieren.
Die Kolleg*innen bei der CFM kämpfen nicht nur für sich. Sie kämpfen gleichzeitig gegen Ausgliederung und prekäre Arbeit – insbesondere im Verantwortungsbereich des Landes Berlin. Sie kämpfen für eine gute öffentliche Daseinsvorsorge. Das geht Alle an – gerade uns bei der BVG!

Deswegen haben wir auch im ver.di Betriebsgruppenvorstand Solidaritäts-Aktionen vorgeschlagen.
Wir laden außerdem alle BVG/BT-Kolleg*innen ein, gemeinsam mit den Charité-Kolleg*innen am Samstag Morgen dem Landesparteitag der selbsternannten “Gerechtigkeitspartei” SPD einen Besuch abzustatten.

Samstag, 20.05.17
8 Uhr
Estrel-Hotel, Sonnenallee 225
(S Sonnenallee)

 

Kommt zu Aktion am Mittwoch!

ver.di (und scheinbar zumindest teilweise NahVG) rufen auf zur Aktion zur laufenden Lohnrunde
Mittwoch (17. Mai ’17)
9 Uhr
TRIAS
Für ein ordentliches Plus zu den 2,5%!
“Am 27. März fand sie statt – die Vollversammlung der ver.di-Vertrauensleute bei BT und BVG. Dort wurde über die diesjährige Lohnrunde diskutiert und abgestimmt.
Das Ergebnis: Annahme des BVG-Angebots der 2,5 % – wenn noch etwas dazukommt. Als Möglichkeiten für dieses Extra wurden z.B. genannt:
+ Urlaubsgeld wieder einführen
+ mehr Weihnachtsgeld
+ schnelleren Lohnstufen-Anstieg innerhalb der Lohngruppen
+ extra-Leistung für Gewerkschaftsmitglieder”

Wenn man (wie wir von der Basisgewerkschaftsgruppe ver.di aktiv) die 2,5% als viel zu wenig empfindet – warum sollte man jetzt zur Aktion kommen?

Es
 gilt
 zu erreichen, dass das unbestimmte Plus ein ordentliches Plus wird. (Außerdem sollten die 2,5 % so aufgeteilt werden, dass die untersten Lohngruppen eine stärkere Lohnerhöhung bekommen, als die obersten!)

Es
 gilt deutlich zu machen, dass wenn Management & KAV nicht unsere X-Forderung akzeptieren, sie mit einem ernsten Lohnkampf für eine richtige Lohnerhöhung rechnen müssen.

Also Kolleg*innen: Kommt am Mittwoch um 9 Uhr zur Kundgebung vors TRIAS!

ver.di aktiv lädt alle Kolleg*innen dazu ein danach gemeinsam als Solidaritätsdelegation zum CFM-Streik an der Charité zu gehen