Aufwischen müssen andere!

In den Arbeitskampf der Charitétochter kommt weiter Bewegung. Die Verhandlungsebene hat sich geändert. Unbekannte beflaggen Campus.

Seit 14 Jahren sind die Beschäftigten der Charité Facility Management (CFM) aus dem Mutterunternehmen der Charité ausgegliedert, haben keinen Tarifvertrag und verdienen bis zu 800 Euro netto pro Monat weniger als das Stammpersonal der Charité, die nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) bezahlt werden. Obwohl im Koalitionsvertrag des »rot-rot-grünen« Berliner Senats vom Dezember 2016 »gleicher Lohn für gleichwertige Arbeit« versprochen wurde, weigert sich der Senat bis heute beharrlich die eigenen Vorgaben aus dem Vertrag umzusetzen.

Von Moritz Schmöller

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Charité (ist) unteilbar!

Seit 14 Jahren sind die Beschäftigten der Charité Facility Management (CFM) aus dem Mutterunternehmen der Charité ausgegliedert, haben keinen Tarifvertrag und verdienen bis zu 800 Euro netto pro Monat weniger als das Stammpersonal der Charité, die nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) bezahlt werden. Obwohl im Koalitionsvertrag des »rot-rot-grünen« Berliner Senats vom Dezember 2016 die Angleichung an den TVöD versprochen wurde, weigert sich der Senat bis heute beharrlich seine eigenen Vorgaben umzusetzen.

von Moritz Schmöller

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Streikposten retten Jugendlichen

Seit 14 Jahren sind die Beschäftigten der Charité Facility Management (CFM) aus dem Mutterunternehmen der Charité ausgegliedert, haben keinen Tarifvertrag und verdienen bis zu 800 Euro netto pro Monat weniger als das Stammpersonal der Charité, die nach dem Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) bezahlt werden. Derzeit werden zur Einschüchterung ungelernte Streikbrecher eingesetzt, was am 02. September einen kollabierenden Jugendlichen in eine Notsituation brachte.

von Lasse Reinboeng, Beschäftiger an der FU Berlin

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“Wie viel müssen wir Ihnen zahlen, damit sie den Betrieb sofort verlassen?”

Durch die medizinische Notbehandlung des Putinkritikers Nawalny präsentiert sich die Charité gerade als weltweite führende Instanz, aber hinter den Kulissen werden Mitarbeiter und Gewerkschafter nicht nur schlecht bezahlt, sondern auch mit Union Busting bedroht: Wir spiegeln hier ein Interview aus der Der Jungen Welt mit Daniel Turek und Sascha Kraft, beide Tarifkommissionsmitglieder und Betriebsräte bei der Charité Facility Management (CFM), die sich aktuell im Streik befindet.

von Lukas Schmolzi

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BVG, der „gute“ Arbeitgeber!

Von Wolfgang Wendt, ehemaliger Busfahrer bei der BVG

Viele Jahre sind ins Land gegangen, dass ein neu beschäftigter Kollege den Bus durch Berlin lenkt. Egal ob Doppeldecker, Schubgelenkbus oder Eindecker. In dieser Zeit gab es permanent Fahrpersonalmangel, also wird schon mal die eine oder andere Überstunde, sprich „Fahren auf Frei“ geleistet. Es geht ja um das reibungslose Funktionieren des Fahrdienstes. Dass es in Berlin nicht selten Baustellen, Umleitungen oder Feuerwehreinsätze gibt, sollte sich in den Etagen des Vorstandes und deren Handlangern langsam rumgesprochen haben. Die Folge sind Stau und Verspätungen fast rund um die Uhr.

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Wir haben den Kampf aus den Klinikmauern in die Stadt geholt!

Ein Interview mit Jörg Kwapis von den Bürgerbegehren “Gesunde Zukunft Potsdam” – von Lukas Schmolzi

Das Ernst-von-Bergmann-Klinikum in Potsdam ist auf bestem Weg als Vorzeigeprojekt neoliberaler Gewinnorientierung im Gesundheitswesen zu scheitern. Auf großem Druck der Öffentlichkeit beschloss Anfang Mai inmitten der Coronakrise die Stadtverordnetenversammlung auf Antrag der Fraktionen der Rathauskoalition, die Forderungen eines Bürgerbegehrens zu übernehmen und das Unternehmen anzuweisen, in den TVöD zurückzukehren. Bereits 2013 kam es zu Streiks bei den Beschäftigten der Krankenhausdiagnostik, die zum Zweck der Lohndrückerei in eine GmbH ausgegliedert wurden. Die jetzt getroffenen Rückführungsbeschlüsse lassen Beschäftigte in anderen ausgegliederten Betrieben aufhorchen. Wir wollten von Jörg Kwapis von “Gesunde Zukunft Potsdam” wissen, wie diese Erfolge erreicht werden konnten:

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CFM-Demonstration am 11.02.2020

Solidarität mit dem CFM-Streik!

ver.di aktiv beteiligt sich an der Kampagne gegen Outsourcing und Befristung in Berlin, die die folgende Solidaritätserklärung veröffentlicht hat:

Wir, die Kampagne gegen Outsourcing und Befristung, bestehend aus gewerkschaftlichen und politischen Gruppen und Kolleg*innen aus betroffenen Betrieben, erklären uns solidarisch mit dem andauernden Arbeitskampf bei der Charité Facility Management GmbH (CFM).

In der aktuellen Corona-Krise trifft gerade ein neuartiges Virus auf ein kaputtgespartes Gesundheitssystem. Eine Situation in der erneut deutlich wird, wie wichtig die Arbeit von Service-Kräften am Krankenhaus ist. Eigentlich ein Grund, spätestens jetzt ihre Forderung nach gleicher Bezahlung durch TVöD zu erfüllen! Doch die Gesundheitsversorgung wird seit Jahrzehnten immer größerem Druck zur Kostensenkung und zur Privatisierung unterworfen. Dadurch leidet die Qualität und eine schlechtere Versorgung von Patient*innen wird in Kauf genommen.

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Vereint gegen die Zerschlagung der S-Bahn

von Olaf, Beschäftigter bei der Vivantes Service GmbH (VSG) und Wolfgang, ehemaliger Busfahrer der BVG

Unter der Federführung der Verkehrssenatorin Regine Günther (Grüne) hat der Rot-Rot-grüne Senat von Berlin am 12. November 2019 ein Eckpunktepapier zur Vergabe der S-Bahn beschlossen. Damit droht die Privatisierung und Zerschlagung der S-Bahn-Berlin.

Deshalb trafen sich am 07. Februar 2020 ungefähr 40 aktive Gewerkschafter*innen aus verschiedenen Gewerkschaften, darunter die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG), Gewerkschaft der Lokführer (GdL), Gewerkschaft für Erziehung und Wissenschaft (GEW) und ver.di, darunter auch Studierende, die sich bei Fridays for Future engagieren.

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