301 Tote beim Grubenunglück in der Türkei

In der türkischen Kleinstadt Soma starben Mitte Mai 2014 bei einem Grubenunglück 301 Arbeiter. Nach dem Grubenunglück haben die Arbeiter das Gewerkschaftshaus besetzt, weil der Vorstand sich nicht für die Sicherheit der Kollegen eingesetzt hat. Nach der Privatisierung der Grube wurde auf Kosten der Sicherheit massiv eingespart. Deswegen werfen die Arbeiter dem Unternehmen, der Regierung und auch ihrer Gewerkschaft eine Mitschuld vor. Der Vorstand der Gewerkschaft musste sich dem Druck der Arbeiter beugen und zurücktreten. Die Kollegen haben eine vorübergehende Führung gebildet und somit die Kontrolle selbst übernommen.

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