Hände weg vom Streikrecht!

Solidaritätserklärung mit den streikenden Kolleg*innen beim DB Konzern

Wir erklären unsere Solidarität mit dem Arbeitskampf unserer Kolleg*innen bei der S-Bahn und der gesamten DB, die dem Streikaufruf der GDL folgen. Dieses Recht des Arbeitskampfes ist grundgesetzlich verbrieft und darf nicht geschleift werden.

Die Verantwortung für den Streik tragen die Bundesregierung und der Bahnvorstand.

Die Forderungen nach Lohnerhöhung, Arbeitszeitverkürzung und einer Begrenzung von Überstunden sind gerechtfertigt.

Da die Forderungen nicht kampflos erfüllt werden, bleibt den Beschäftigten nur der Arbeitskampf! Dies ist aktuell im Bereich der Erzieher*innen ebenfalls zu sehen. Wenn die Klasse, die die meisten materiellen Werte dieser Gesellschaft schafft, also Arbeiter*innen und Angestellte, ihre Interessen vertreten will, dann muss sie sich laut Gehör verschaffen.

Bei eurem Kampf geht es aber auch um das Tarifeinheitsgesetz, einem Versuch der Bundesregierung unter Andrea Nahles (SPD) die Tarifautonomie gesetzlich einzuschränken. Die Tarifeinheit darf aber nicht von der Regierung diktiert werden, sondern muss im Betrieb von den Beschäftigten gemeinsam entwickelt werden.

Alle Räder stehen still, wenn Dein starker Arm es will!

Die Grundlage der Gewerkschaftsbewegung ist die Solidarität!

Ein Gedanke zu „Hände weg vom Streikrecht!

  1. Eure Solidarität mit dem Streik der Lokführer und Organisierten in der GDL finde ich hervorragend und sicher auch mutig, weil die offizielle Solidarität von Verdi noch aussteht. Dem Versuch der Regierung das jetzt schon sehr eingeschränkte Streikrecht weiter einzuschränken, anstatt zu erweitern müssen wir alle, Gewerkschaftsmitglieder und Noch-nicht-Mitglieder entschieden entgegentreten. “Für ein vollständiges und allseitiges, gesetzliches Streikrecht”. Das wird immer notwendiger.
    Diesen Kommentar könnt ihr gerne veröffentlichen. Ich bin auch aktives Verdi-Mitglied, Allerdings schon lange im Rentenalter.
    herzliche Grüße
    Jörg Irion

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