Mobilen Dienstplan regeln!

Technische Möglichkeiten kommen mehr zum Einsatz. Somit drängen sie die menschliche Arbeitskraft zurück. Digitalisierung macht auch vor der BVG keinen Halt! Demnächst wird der Mobile Dienstplan eingesetzt. Die Testphase wurde bis Ende 2016 verlängert. Zurzeit nehmen 500 Kolleg*innen an dem Test teil.

Den Einsatz der neuen Technik können wir nicht verhindern, aber die Verdrängung der Menschen aus dem Arbeitsprozess schon. Die Gesetze ermöglichen dem Unternehmen, technisch moderne Maschinen einzusetzen, die den Arbeitsprozess beschleunigen und die Arbeit erleichtern.

Unsere gewerkschaftspolitische Antwort auf die Modernisierung des Arbeitsprozesses heißt die Verkürzung der Arbeitszeit!

Dennoch gibt es auch andere Möglichkeiten. Die Arbeitnehmervertretungen haben das Recht, mit einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung die Rahmenbedingungen festzulegen, wie die Maschinen eingesetzt werden.

Was muss die Dienstvereinbarung unbedingt beinhalten?

  • Eine Informationszeit von 20 Minuten pro Tag, weil die betriebliche Information nicht in der Freizeit erfolgen darf.
  • Die Endgeräte müssen vom Betrieb ausgegeben werden, um das Private vom Dienstlichen zu trennen.
  • Der Mobile Dienstplan darf nicht als Kontrollmechanismus der Nutzer*innen eingesetzt werden.

Hinterlasse eine Antwort

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind markiert *

Du kannst folgende HTML-Tags benutzen: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>