ver.di-PM: Aktive Frühstückspause

Berlin, 16. Mai 2017
Nr. 94

ver.di - Vereinte Dienstleistungsgewerkschaft
Landesbezirk Berlin-Brandenburg
www.bb.verdi.de

P R E S S E I N F O R M A T I O N

BVG-Tarifverhandlung ohne Ergebnis:
„Aktive Frühstückspause“ am Mittwoch, dem 17. Mai

am Mittwoch, 10.05.2017 fanden zwischen ver.di und dem Kommunalen Arbeitgeberverband Berlin (KAV) die ersten Verhandlungen für die BVG-Beschäftigten zum Entgelt 2017 statt. Grundlage dieser Verhandlungen war ein Angebot des KAV Berlins über eine lineare Erhöhung von 2,5% auf die Entgelttabelle. ver.di fordert jedoch eine Erhöhung, die deutlich über den 2,5 Prozent liegt. 

 Um dieser Forderungen Nachdruck zu verleihen, hat ver.di zu einer „aktiven Frühstückspause“ am Mittwoch, dem 17. Mai 2017 um 9:00 Uhr vor der BVG-Hauptverwaltung, Holzmarktstraße 15 -17 in Berlin-Mitte aufgerufen. 

„Unsere Forderung ist gut begründbar, denn der Jahresabschluss der BVG lag mit 11,2 Millionen Euro deutlich über dem Planwert. Darüber hinaus hat die BVG steigende Fahrgeldeinnahmen zu verbuchen. Auch der Personalaufwand liegt unterhalb der Planwerte. Die BVG hat im Jahre 2016 bei rund gleicher Anzahl an Fahrerinnen und Fahrer über 2,4 Millionen Nutzkilometer an Mehrleistung erbracht. Im Vergleich zu den Vorjahren stellt dieser Rekordwert die herausragende Leistung der Beschäftigten dar. Darüber hinaus haben wir deutlich gemacht, dass gerade bei den Neubeschäftigten in den unteren Entgeltgruppen eine Verbesserung geschehen muss“, sagt Jeremy Arndt, zuständiger ver.di-Gewerkschaftssekretär. 
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Die Arbeitgeberseite hat jedoch mitgeteilt, dass das angebotene Volumen von 2,5 Prozent das maximal vertretbare Angebot von Seiten der BVG und BT ist. Die wirtschaftliche Situation der BVG sei schwierig. Das Betriebsergebnis der BVG liege „deutlich“ unterhalb der geplanten Werte. Für eine zusätzliche Belastung sorgen sowohl zu leistende Pensionszahlungen als auch nicht durchgeführte Steigerungen der Fahrscheinpreise. 

Die erste Verhandlungsrunde wurde ohne Ergebnis und ohne einen neuen Verhandlungstermin beendet. 

Für Rückfragen:
Jeremy Arndt, zuständiger ver.di-Gewerkschaftssekretär, Tel.: 030 / 88 66 5500

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