Olofsbo_havsbad_1950-talet

Urlaub!!

Die Haupturlaubszeit ist schon längst angebrochen. Ob in Spanien, Italien, Balkonien, Gardenien oder woanders. Jede*r Arbeiter*in braucht eine angemessene Pause, um sich vom Alltag der Arbeit zu erholen. Dafür gibt der bundesrepublikanische Gesetzgeber mindestens 18 Tage vor, viele Tarifverträge bieten jedoch etwas mehr. Bei der BVG sind dies zwischen 28 und 30 Tage.

Leider bekommen in Deutschland nur noch etwa 42 % aller Beschäftigten Urlaubsgeld. 2013 waren es 47 Prozent. Unter den Arbeiter*innen mit Tarifvertrag sind es rund 60%. In der Verkehrsbranche sind es noch die Hälfte der Beschäftigten, die ein Urlaubsgeld bekommen.

Mit der Einführung des TV-N im Jahre 2005 ist die Urlaubsgeldregelung für die Beschäftigten der BVG abgeschafft worden. 12 Jahre nach dieser Abschaffung ist der Vorstand des größten deutschen Nahverkehrsunternehmens BVG immer noch nicht bereit, ihren Mitarbeiter*innen eine entsprechende Urlaubsfinanzspritze zu gewähren. — Wie traurig — „SUPER ERGEBNIS: DANKE !“ (Profil Nr. 5/2017)

In der Metallindustrie werden im Westen ca. 2.140 Euro, im Osten ca. 1.900 Euro bezahlt.

Urlaubsgeld 2017

Bei der BVG beginnen die Manteltarifverhandlungen in 2018, wir sollten nicht träumen, sondern darüber in jedem Bereich schon jetzt kräftig diskutieren. Forderungen kommen nicht vom Himmel gefallen, und werden letztlich nicht nur vom Gewerkschaftssekretär und den Vertrauensleuten, sondern auch von aktiven Kolleg*innen bestimmt

2 Gedanken zu „Urlaub!!

  1. Ich brauch kein Urlaubsgeld ….die da bei der BVG sollen gefälligst die Löhne massiv erhöhen sonst bin der nächste der seine Sachen nimmt . Dann kann unsere unfähige Führungsclique ihr Zeug bald selber fahren .

  2. Sehe es ähnlich wie “Hansi”. Urlaub ist ein Luxus, den man sich nur alle paar Jahre leisten kann. Als Single wenn man alleine seine Miete zahlt, reicht das Geld ja nicht einmal um sich etwas anzusparen oder zurück zu legen. Jeden Monat Angst, dass ja kein Haushaltsgerät oder das Auto kaputt geht. Oft Überstunden fahren damit das Geld überhaupt bis zum nächsten15. reicht und man nicht wieder seine Eltern um Hilfe bitten muss. Wenn sich zum Jahresende nicht grundlegend etwas bessert, nehme auch ich nach über 10 Jahren in meinem (noch immer) Traumberuf meinen Hut, wahrscheinlich bekomme ich woanders auch nicht mehr Geld, aber weniger Stress und bessere Arbeitsbedingungen/-materialien.

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