TV-L 2019: Abschluss ablehnen und Forderungen durchsetzen!

Liebe Kolleg*innen im öffentlichen Dienst der Länder!

Das Ergebnis Eurer Tarifverhandlungen liegt jetzt auf dem Tisch. Entspricht das Euren Forderungen? Diese sind mit dem Abschluss überhaupt nicht erfüllt. Dafür wurde nicht mit vielen Zehntausenden gestreikt. Lasst Euch nicht damit abspeisen. Es muss endlich spürbar zu Verbesserungen der Arbeits- und Lebensbedingungen kommen und das kurzfristig! Deshalb schlagen wir Euch vor bei der Mitgliederbefragung mit Nein zu stimmen!

An Euch wurde genug gespart. Jetzt sind wir dran. Haltet an euren Forderungen fest. Sollte es nötig sein wird eben der Arbeitskampf fortgeführt und das von der Basis ausgehend. Ihr seid stark! Haltet durch!

Bei der BVG stehen für Dienstag Verhandlungen an. Das v.a. angesichts der ewigen Laufzeit geradezu lächerliche Angebot, das man Euch unterbreitet, hat bei unseren Kolleg*innen für viel Empörung gesorgt. Wir stehen an Eurer Seite, mit Euch zusammen für bessere Löhne und Arbeitsbedingungen zu streiken.

Zudem fürchten nun viele Beschäftigte bei der BVG ebenfalls ein derart schlechtes Angebot unterbreitet zu bekommen. Auch deshalb gilt Euch unsere Solidarität. Wir fordern daher, dass es bei der BVG ebenfalls eine Mitgliederbefragung über die Annahme eines möglichen Angebots geben wird. Darüberhinaus fordern wir, dass das Votum der Mitglieder, ob beim TV-L oder beim TV-N als verbindlich gilt. Wir wollen nicht länger akzeptieren dass einfach über unsere Köpfe hinweg entschieden wird.

– ver.di aktiv Basisgewerkschaftsgruppe BVG

pdf-download: Flugblatt des ver.di-Apparats zum Verhandlungsergebnis im TV-L 2019

3 Gedanken zu „TV-L 2019: Abschluss ablehnen und Forderungen durchsetzen!

  1. Zig Tausende Kolleg*innen im Arbeitskampf für deutlich bessere Löhne und Arbeitsbedingungen. Als fairer Abschluss kann dieser nicht bezeichnet werden, denn in der Umkehrrechnung bedeudet dies gerade mal ein wenig mehr, als die offizielle Inflationsrate, die sich hoch rechnet, wenn man nur den täglichen Warenkorb berücksichtigt.
    Deshalb gilt für alle: Vernetzt euch an der Basis, um miteinander zu kommunizieren, um miteinander kurze Treffs für Austausch zu ermöglichen. Aber auch, um betriebsübergreifend Erfahrungsaustausch und Solidarität zu erfahren. Klingt euch da mit ein, wo aktuell darüber Veranstaltungen stattfinden, um die eigene Stärkung der Streikerfahrung einerseits und andererseits die Arbeitgeberposition mit dem Verhandlungsergebnis zu erfahren. Dies als Ergebnis für mehr Aktivitäten in den eigenen Betriebsreihen zu verstehen.
    Eine Annahme des Ergebnisses bedeutet eine 3-jährige Friedenspflicht ohne nennenswerte Verbesserung der Lohn-und Arbeitsbedingungen.
    Deshalb: NEIN zum Abschluss!!

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