PAKTMAN: Frist ist Frust!

Protestaktion des Bündnisses „Frist ist Frust“ mit über 100 Teilnehmer*innen vor dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung in Berlin

Am 02. Mai 2019 zwischen 13:30 und 15 Uhr versammelten sich über 100 Beschäftigte von Hochschulen und wissenschaftlichen Forschungseinrichtungen vor dem Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF). Die Kampagne „Frist ist Frust“ wurde im März 2019 von den Gewerkschaften ver.di und GEW, sowie dem “Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft” gegründet. Ziel der Kampagne ist, gegen die umfassende Befristung im akademischen Mittelbau vorzugehen.

Anlass des Protests war ein „Kamingespräch“, bei dem die Verantwortlichen der Länder letzte Vereinbarungen vor der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) am 3. Mai treffen wollten. Bund und Länder wollen den „Hochschulpaket“ verstetigen, damit sollen über zwei Milliarden Euro für das Hochschulsystem zur Verfügung gestellt werden.

Das wurde genutzt um für die Entfristung der Hochschulbeschäftigten zu demonstrieren, da u.a. 90% aller Stellen im akademischen „Mittelbau“ befristet sind, größtenteils mit einer Laufzeit von unter 2 Jahren, was eine gute Lebensplanung sowie fundierte Forschung und Ausbildung nahezu unmöglich macht oder zumindest massiv erschwert.

Redebeiträge kamen von Heike Kanter (Netzwerk für Gute Arbeit in der Wissenschaft), Mathias Neis (ver.di) und Laura Hassler (Studentische Beschäftigte).

 

Mehr auf der Website zur “Entfristungspakt 2019”-Kampagne.
Die Petition kann man hier unterzeichnen.

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