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VL-Wahlen vorbei

Vertrauensleute-Wahl

Normalerweise alle vier Jahre wählen die ver.di-Mitglieder unter sich die Vertrauensleute (VL). Die Vertrauensleute der verschiedenen Dienststellen wählen unter sich Vertreter*innen in den BVG/BT-Betriebsgruppenvorstand, in die mächtige Tarifkommission.

Dieses Jahr waren wieder VL-Wahlen. Da viele kritische Kolleg*innen keine ver.di-Mitglieder sind, haben sich die Mehrheitsverhältnisse insgesamt nicht wahnsinnig verändern können. Aber die ver.di-Mitglieder von VBO-Süd haben einen ersten Schritt gemacht und für eine neue Mehrheit gesorgt. Diese VLV mit vielen neuen Aktiven hat sich einen kämpferischen Kurs mit einer aktiven Basis zum Ziel gesetzt.

Aber auch in anderen Bereichen gibt es Vertrauensleute, die mit dem bisherigen Kurs der bürokratischen Routine und dem frommen Glauben an eine Sozialpartnerschaft mit dem Management endlich Schluss machen wollen. Je mehr mutige Aktivität sich an der Basis entfaltet, desto eher können die mutigen Tendenzen sich entfalten.
Es gilt also wie immer: Veränderung geht nur mit Dir!

Lohnrunde 2018 vorbei

75 Bruttoeuro für die Lohngruppen 1-7 und 70 Bruttoeuro für die Lohngruppen 8-15. Wir sagen: Da ist Nachholbedarf! Angesichts der Preise ist das ein Tropfen auf den glutheißen Stein!

Positive Entwicklungen müssen trotzdem herausgestrichen werden: Eine Festgeldforderung von 100 Bruttoeuro Lohnerhöhung ist besser als eine Prozentforderung, die die Niedriglöhner*innen auch mit der niedrigsten Lohnerhöhung abspeist.
Das war nicht ohne Druck möglich. Zwei Aktionen wurden organisiert. Am 28. Mai eine Protestaktion vor dem KAV und am 31. Mai eine Flyer-Verteilaktion von Bereichen Nord und Süd, wo der Vorstand und der Chef vom Busbereich richtig unter Druck standen.

Schon in den letzten Jahren waren die ausgehandelten Lohnerhöhungen völlig ungenügend. Es ist wichtig, die nächste  Lohnrunde 2019 mit der Manteltarifrunde zu verbinden und einen rundum verbesserten Tarif bei der BVG zu erkämpfen!

Befristungen wieder da!

In der ersten Ausgabe von aktiv (2014) titelten wir „Keine Befristungen!“ Da hieß es noch von der Funktionär*innen-Mehrheit: Sachgrundlose Befristungen wären halt gesetzlich erlaubt, da könne man leider nichts machen. Die Kolleg*innen von VBO-Süd zeigten bei einer Aktion auf der Personalversammlung 2013 der Befristungspraxis die rote Karte.

Nachdem die Funktionär*innen-Mehrheit die Befristungen doch zum Thema gemacht hatte, entschied der BVG-Vorstand vor etwa zweieinhalb Jahren, sachgrundlose Befristungen für zwei Jahre auszusetzen – allerdings exklusiv für BVG-fahrer*innen. Alle anderen konnten auch weiterhin durch befristete Arbeitsverträge entrechtet werden.  Weiterlesen