Kategorie-Archiv: Betrieb

Mobilen Dienstplan regeln!

Technische Möglichkeiten kommen mehr zum Einsatz. Somit drängen sie die menschliche Arbeitskraft zurück. Digitalisierung macht auch vor der BVG keinen Halt! Demnächst wird der Mobile Dienstplan eingesetzt. Die Testphase wurde bis Ende 2016 verlängert. Zurzeit nehmen 500 Kolleg*innen an dem Test teil.

Den Einsatz der neuen Technik können wir nicht verhindern, aber die Verdrängung der Menschen aus dem Arbeitsprozess schon. Die Gesetze ermöglichen dem Unternehmen, technisch moderne Maschinen einzusetzen, die den Arbeitsprozess beschleunigen und die Arbeit erleichtern.

Unsere gewerkschaftspolitische Antwort auf die Modernisierung des Arbeitsprozesses heißt die Verkürzung der Arbeitszeit!

Dennoch gibt es auch andere Möglichkeiten. Die Arbeitnehmervertretungen haben das Recht, mit einer Betriebs- oder Dienstvereinbarung die Rahmenbedingungen festzulegen, wie die Maschinen eingesetzt werden.

Was muss die Dienstvereinbarung unbedingt beinhalten?

  • Eine Informationszeit von 20 Minuten pro Tag, weil die betriebliche Information nicht in der Freizeit erfolgen darf.
  • Die Endgeräte müssen vom Betrieb ausgegeben werden, um das Private vom Dienstlichen zu trennen.
  • Der Mobile Dienstplan darf nicht als Kontrollmechanismus der Nutzer*innen eingesetzt werden.

Umfrage zur Dienstkleidung

Wir haben eine Blitzumfrage zum Thema Dienstkleidung gemacht. Die Frage lautete: „Was hättest du gerne, Zeit oder Geld?“

An der Umfrage haben sich 82 Kolleg*innen aus verschiedenen Bereichen beteiligt.

58 Kolleg*innen (36 Neu- / 22 Altbeschäftigte), also 70,73 Prozent, wollen Zeitgutschrift haben. 14 Kolleg*innen (8 Neu / 6 Alt), also 17,07 Prozent, würden Geld bevorzugen.

Für 6 Kolleg*innen (4 Neu / 2 Alt) ist es egal. 4 Kolleg*innen (2 Neu /2 Alt) sagen, es müssen beide Möglichkeiten angeboten werden.

Diese ist keine repräsentative Umfrage. Aber sie zeigt deutlich, was die Kolleg*innen bevorzugen!

Offene Liste tritt bei den PR-Wahlen an

Im Herbst finden die nächsten Personalratswahlen statt. Wir als ver.di aktiv werden erneut als Teil der offenen Liste antreten.

In unserem aktuellen Wahlprogramm gibt es einen Passus: „Unsere Ziele kann nicht allein von denjenigen durchgesetzt werden, die in den Personalrat gewählt werden. Dazu braucht es eine aktive Basis, die sich gemeinsam mit dem Personalrat für bessere Bedingungen einsetzen.“

Deswegen: Bringe dich jetzt ein, um einen starken Personalrat zu etablieren. Über die PR-Wahlen und unser Wahlprogramm werden wir bei den offenen Treffen von ver.di aktiv diskutieren.

Keine Befristungen in allen Bereichen!

Ab dem 1. Januar wurde vom BVG-Vorstand die Befristung im Fahrdienst auf zwei Jahre ausgesetzt. Dies sorgte bei den KollegInnen, die sich noch in der Befristung befinden, für Irritationen.

Daraufhin haben zwei Kollegen (Erdogan und Ekin) am 9. Dezember 2015 in der Gesamtpersonalratssitzung folgenden Antrag gestellt: „Vorzeitige Entfristung aller Kolleginnen und Kollegen ab dem 01.01.2016!“ Dieser Antrag wurde als Arbeitsauftrag angenommen.

Mittlerweile gab es persönliche Entscheidungen einzelner Vorgesetzter zu vorzeitigen Entfristungen. Das begrüßen wir sehr! Wir möchten allen KollegInnen Mut zusprechen, sich persönlich zu erkundigen, wie es mit ihrer Befristung steht.

Bei der BT werden (zumindest) die befristeten U-Bahn-Fahrer*innen nach zwei Jahren nicht mehr entfristet und gezwungen, sich bei der BVG zu bewerben. Damit löst sich die Entscheidung gegen Befristungen in heiße Luft auf.

Glaubt der neue Personalvorstand Schulte, er könne diese Belegschaft mit einem dreisten Taschenspielertrick reinlegen?

Dienstkleidung = Arbeitszeit!

In Stuttgart kam es zwischen einem Betriebsrat im Nahverkehr und dem Arbeitgeber zu Unstimmigkeiten über Mitbestimmungsrechte nach §87 Abs. 1 Nr.2 des Betriebsverfassungsgesetzes (BetrVG). Es ging darum, ob An-und Ablegen einer besonders auffälligen Dienstkleidung zur betrieblichen Arbeitszeit gehört oder nicht.

Das Landesarbeitsgericht hatte zugunsten des Arbeitgebers entschieden. Das Bundesarbeitsgericht hat am 17. November 2015 die Entscheidung des Landesarbeitsgerichtes revidiert und dem Betriebsrat recht gegeben. Laut BAG gelten die Umkleide- und Wegezeiten sowie das Mitführen von Arbeitsmitteln als Arbeitszeit.

Das BAG-Urteil zwingt die BVG zum Handeln!

Der Vorstand der BVG will die Trageordnung für Dienstkleidung ändern und das Tragen von Dienstkleidung auf freiwillige Basis stellen, um Kosten zu sparen. Dennoch ist es nicht so, dass die KollegInnen ihre Kleidung frei wählen können. Es soll auch dann eine Vorschrift geben. Wer bestimmt, wie die KollegInnen sich kleiden sollen, der muss auch die Kosten übernehmen!

Außerdem wurde das Mitführen von Arbeitsmitteln noch nicht geregelt! Laut BAG-Urteil steht der Betrieb im Handlungszwang.

Unsere Forderung dazu: Alle KollegInnen bekommen pro Dienst 60 Minuten Umkleide- und Wegezeit in die Arbeitszeit eingerechnet! Der Pausenabzug für die KollegInnen, die Ausrüstungsgegenstände mitführen müssen, erfolgt nicht! Alles andere ist ein Spiel auf Zeit!

Unterschiedliche Bezahlung im Sicherheitsdienst

Mehrere KollegInnen sind während der Verteilung der letzten Ausgabe von aktiv an uns heran getreten und fragten uns, ob wir wüssten, warum die KollegInnen im Sicherheitsdienst unterschiedlich bezahlt werden, obwohl sie die gleiche Arbeit leisten.

Wir haben diese Frage durch unseren KollegInnen in die zuständigen Gremien weitergegeben. Ihre Antwort hat auch uns überrascht! Der Unterschied soll in den Aufgaben liegen. Aus dieser Antwort resultiert eine weitere Frage: Wer kontrolliert, wer was und wie viel erledigt?

Die neuen Busse aus Holland: Wie viel Chemie hält ein Busfahrer aus?

von einem anonymen Kollegen

BusfahrerInnen klagen über Krankheitssymptome wie zu hohen Blutdruck, Kopfschmerzen, Augenreizung und -schmerzen, Reizungen der Mund- und Nasenschleimhäute, Kurzatmigkeit, Hautreizungen bis hin zu Hautschlag, Übelkeit bis hin zum sich Übergeben. Auch Feuerwehr und Notarzt waren deswegen schon im Einsatz.

Der BVG-Sprecher Markus Falkner gibt im Auftrag des BVG-Vorstandes in der Öffentlichkeit Entwarnung, nach dem Motto: „Die FahrerInnen der BVG und BT vom Betriebshof Britz sind Weicheier“. Er wies zusätzlich darauf hin, „dass nur bei vereinzelten Neufahrzeugen diese Geruchsbelästigung auftritt und nach kurzer Zeit im Linienverkehr verfliegt“. Dem Sprecher des Berliner Fahrgastverbandes (IGEB) Jens Wieseke sind keine Beschwerden von Fahrgästen bekannt. Warum auch?

Es geht ja in erster Linie um BusfahrerInnen, die massive Gesundheitsprobleme haben. Ich kann sagen, dass viele Fahrgäste dieser Geruch ebenfalls stört und sie auch entsprechende Krankheitssymptome aufweisen. Uns liegt auch ein Beschwerdebrief von einem Fahrgast vor, der direkt an Frau Dr. Nikutta adressiert war. Auf den gab es bisher noch keine Antwort.

Die Personalratsmitglieder vom Hof Cicerostraße sagten, dass die FahrerInnen dieses Hofes keine Probleme durch Geruchsbelästigungen hätten. Nachfragen bei vereinzelten FahrerInnen belehrten uns eines Besseren. Uns hat es bei einigen Dingen, die wir erfahren mussten, die Sprache verschlagen.

Frau Dr. Nikutta hat bis zum heutigen Tage keine klare Stellung zu diesem Thema bezogen und es gibt auch keine verwertbaren Zahlen über die Kraftstoffeinsparungen dieser Busse.

Will die BVG ihre MitarbeiterInnen zu Protesten bewegen? Will sie den Krankenstand derart erhöhen, dass die Personalstärke bei weitem nicht ausreicht?

Wie lange wollen uns Vorstand und Aufsichtsrat der BVG noch hinhalten? Und das unter den Augen des örtlichen PR und des GPR?

Personalratswahlen 2016: Offene Liste tritt wieder an!

Alle vier Jahre finden Personalratswahlen statt. Mitte November 2016 ist es so weit. In den neun Dienststellen (zwei Busbereiche, Straßenbahn, U-Bahn, drei Technikbereiche, Hauptverwaltung und Infrastruktur) werden örtliche Personalratsgremien und der Gesamtpersonalrat neu gewählt.

Auch dieses Mal wollen wir für den Personal- und Gesamtpersonalrat als Offene Liste antreten. Die Offene Liste ist keine gewerkschaftsfeindliche Liste. Sie ist offen für die Gewerkschaftsmitglieder aller Gewerkschaften und Nichtmitglieder im Betrieb. Unser Selbstverständnis lautet: Wir treten, unabhängig von der gewerkschaftlichen Bindung, für die Interessen aller KollegInnen im Betrieb ein.

Die KandidatInnensuche für Gewerkschaftslisten hat schon Ende 2015 angefangen und läuft immer noch. Einige ver.di-Gliederungen führen in März und April Vorwahlen durch, um die ver.di-Listen aufzustellen. Auch die anderen Gewerkschaften sind dabei, ihre Listen zusammenzustellen.

Die neuen KollegInnen (TV-N‘erInnen) wollen in allen Gremien mehr Verantwortung übernehmen. Das finden wir super!

Lasst euch von der Personalratsarbeit inspirieren! Habt Mut und macht mit! Denn von selbst regelt der Arbeitgeber alles nur zum Wohle der „Schwarzen Null“!

Lasst uns einen sachlichen und themenbezogenen Wahlkampf führen, damit wir nach den Wahlen gemeinsam für die Interessen aller KollegInnen zusammenarbeiten können!

Personalmangel bei der Straßenbahn – nach gemeinsamen Anstrengungen Besserung in Sicht!

von einem anonymen Straßenbahnfahrer

Nachdem die Führung der BVG zusammen mit den Verantwortlichen im Bereich Straßenbahn die Personalentwicklung gründlich verschlafen hatten, kam es im Jahre 2015 zum Zusammenbruch.

Die auf Schmalspur gefahrene Ausbildung neuer StraßenbahnfahrerInnen, die unzureichende Typenausbildung des vorhandenen Personals forderte ihren Tribut. Züge fielen spontan aus und der Zugverkehr erfolgte oft unregelmäßig, das noch vorhandene Fahrpersonal wurde regelrecht verschlissen. Um das Chaos halbwegs in den Griff zu bekommen, wurden E-Wagen aus dem Verkehr gezogen, Takte erweitert und Linien zeitweise stillgelegt.

Es mussten Maßnahmen ergriffen werden, um den totalen Zusammenbruch zu verhindern. Gemeinsam mit der Personalvertretung wurde nach Lösungen gesucht. Zuerst einmal wurden die Ausbildungskapazitäten verdoppelt. Dazu wurden befristete Stellen geschaffen, um das Ausbildungspersonal angemessen zu entlohnen.

Ein großer Erfolg war hier, dass nunmehr (probeweise für zwei Jahre) auf die sachgrundlose Befristung bei der Einstellung von Fahrpersonalen verzichtet wird, um die FahrerInnenarbeitsplätze bei der BVG attraktiver zu machen.

Der Dienstschnitt und die Flexibilität des Fahrpersonals wurden erhöht. Dafür sind Entschädigungsleistungen seitens der Dienststelle vereinbart worden, da diese in unseren Augen ursächlich für die Beeinträchtigungen verantwortlich war. Leider konnten nicht alle Beschäftigten von VBS-Verkehr davon profitieren, wie wir es gefordert hatten. Der Kompromiss legte Entschädigungszahlungen für das Fahrpersonal beim Einsatz auf anderen Betriebshöfen ohne Wunsch fest, um die zusätzlichen Aufwendungen abzugelten.

Desweiteren erhalten Fahrpersonale im Liniendienst sowie Gruppen- und EinsatzleiterInnen für den Zeitraum von September 2015 bis April 2016 Freizeitausgleich für die zusätzlichen Belastungen, denen sie ausgesetzt waren und sind. Die Möglichkeit der Zuteilung von Überstunden wurde vorübergehend erhöht. Dafür wurde eine verbindliche Quote für die Vergabe von Frei aus dem Kurzzeitkonto und gestaffelte Beschränkungen für Überstundenleistungen bei Neueinstellungen von Fahrpersonal auf Dauer festgelegt, um Überlastungen zu vermeiden.

Auch wurde ermöglicht, dass mit ehemaligen KollegInnen, die sich bereits in Rente befinden, im Rahmen der 450-Euro-Regelung Verträge abgeschlossen werden konnten. Dies erfolgte, da kurzfristig kaum geeignetes Personal zur Verfügung stand und die Ausbildung neuen Personals längere Zeit in Anspruch nimmt. Zusätzlich gab es Unterstützung von KollegInnen mit Fahrerlaubnis Straßenbahn aus allen Bereichen der BVG und FahrerInnen aus Mainz sowie eines Fahrlehrers aus Frankfurt/Oder.

Zusammenfassend hat sich gezeigt, dass gemeinsames Handeln im Interesse der BVG und ihrer Beschäftigten ist. Wir sollten darauf aufbauend auch in der Zukunft nach gemeinsamen Lösungen und Strategien suchen und aufeinander zugehen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist.

Dienstkleidungstragepflicht

Seit mehreren Monaten beschäftigt sich der Vorstand mit der Tragepflicht. Dazu gibt es mehrere Optionen:

Option I: Jede/r Dienstkleidungsträger/in bekommt ein Schließfach auf seiner/ihrer Dienststelle, um sich umkleiden zu können. Die Zeit für das Umziehen muss bezahlt werden. Diese Option ist zu teurer.

Option II: Die Tragepflicht besteht weiterhin. Dann bekommt jede/r pauschal eine Zeitgutschrift! Diese Option kostet auch etwas.

Option III: Die Tragepflicht wird abgeschafft. Jede/r soll selber entscheiden, ob er/sie die Dienstkleidung tragen will oder nicht. Für die Erkennbarkeit des Fahrpersonals muss sich der Betrieb etwas einfallen lassen.

Nicht schwer zu ahnen, welche Option der Betrieb favorisiert.

Aus den Personalversammlungen

In den letzten Monaten wurden auf allen Dienststellen der BVG Personalversammlungen durchgeführt. Im Fahrbereich war die Beteiligung eher gering. In einigen Bereichen wurden die Freistellungsanträge nicht genehmigt, weil Personalmangel herrschte.

Der Vorstand glänzte wieder einmal mit guten Zahlen. Die BVG hat mehr AbonnentInnen bekommen. Die Fahrgeldeinnahmen steigen. Bei den Fahrgastzahlen wird die BVG die Milliardengrenze noch in diesem Jahr erreichen. Die BVG hat dieses Jahr 17 Millionen Euro Plus gemacht. Die Pünktlichkeit stimmt. Die Fahrzeugverfügbarkeit ist OK. In der Technik läuft alles einwandfrei.

Die Fahrgäste sind zufrieden. Der Senat ist zufrieden. Der Vorstand ist zufrieden. Alles läuft nach Plan.

So klang es in den Aussagen der Vorstandsmitglieder, BereichsleiterInnen und DienststellenleiterInnen.

Ist wirklich alles Gold, was glänzt?

Je tiefer man in der Hierarchie bei der BVG heruntergeht, desto schlechter wird die Stimmung. Die an der Basis, die für die guten Zahlen zuständig sind, müssen dafür einen hohen Preis zahlen! Die Fahrzeiten sind teilweise nicht erfahrbar! Die Wende- und Kehrzeiten sind sehr oft zu kurz. Die Pausenräume sind, trotz Verbesserungen in einigen Dienststellen, in einem traurigen Zustand. Viele Kolleginnen und Kollegen verbringen ihre Blockpausen im Freien.

Im Busbereich, im U-Bahnbereich, bei der Straßenbahn und in der Technik fehlt Personal. Die Leistung muss mit Überstunden abgedeckt werden. Viele KollegInnen und Kollegen arbeiten bis zum Umfallen, somit wird die Gesundheit massiv aufs Spiel gesetzt.

Wir haben alle einen verantwortungsvollen Job. Dieser wird jedoch nicht entsprechend finanziell honoriert. Auch deshalb werden Überstunden gemacht. Im „Frei“ klingelt das Telefon mit der Bitte, zusätzliche Dienste zu fahren. Die KollegInnen, die in einer Befristung stehen, machen fast alles, was der Betrieb verlangt. Teilweise fahren sie auch mit hohem Fieber, um sich keine Fehltage zu leisten. Sie fühlen sich als Entrechtete!

Alles in allem werden die Arbeitsbedingungen nicht dem angepasst, was in der Stadt Berlin mit ständigen Baustellen, Umleitungen, Staus sowie teilweisen „schwierigen“ Fahrgästen zu leisten ist.

Seit Einführung des TV-N im Jahre 2005 sind circa 7.000 KollegInnen hinzugekommen, das bedeutet, dass ebenso viele das Unternehmen verlassen haben. Die BVG sparte durch Wegfall des Sicherungsbetrages und der Differenz der Stufenregelung bisher rund eine halbe Milliarde (500.000.000,-) Euro. Und jetzt jeden Monat rund 6,3 Millionen, Tendenz steigend. (Eigenrecherche).

Sehr verehrte Vorgesetzte, sehr verehrte Vorstandsmitglieder,

die Negativliste ist noch länger. Aber es reicht! Sorgen Sie dafür, dass die KollegInnen an den guten Zahlen ihren gerechten Anteil bekommen. Sorgen Sie dafür, dass wir vernünftige Arbeitsbedingungen haben. Gute Arbeit braucht gute Arbeitsbedingungen!

Wenn Sie an die Gesundheit ihre MitarbeiterInnen denken, dann unternehmen Sie etwas, so dass die KollegInnen gesund bis zum gesetzlichen Rentenalter arbeiten können.

Mit dem Lohn, den wir bei der BVG verdienen, erwartet uns in Zukunft Altersarmut! Sorgen Sie dafür, dass die KollegInnen den Lohn erhalten, der nach ver.di-Angaben nicht unter Brutto 2.500,- Euro monatlich liegen darf, um später nicht in Altersarmut zu kommen.

Dann sind auch diejenigen zufrieden, die es verdienen!