Archiv der Kategorie: Solidarität

TV-L 2019: Abschluss ablehnen und Forderungen durchsetzen!

Liebe Kolleg*innen im öffentlichen Dienst der Länder!

Das Ergebnis Eurer Tarifverhandlungen liegt jetzt auf dem Tisch. Entspricht das Euren Forderungen? Diese sind mit dem Abschluss überhaupt nicht erfüllt. Dafür wurde nicht mit vielen Zehntausenden gestreikt. Lasst Euch nicht damit abspeisen. Es muss endlich spürbar zu Verbesserungen der Arbeits- und Lebensbedingungen kommen und das kurzfristig! Deshalb schlagen wir Euch vor bei der Mitgliederbefragung mit Nein zu stimmen!

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Solidarität von der BVG für die Landes­beschäftigten mit TV-L!!

Wir, Arbeiter*innen von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), möchten unsere volle Solidarität für die Warnstreiks der Landesbeschäftigten ausdrücken. Ihr – Kolleg*innen aus Kitas, Behörden, Schulen, Bibliotheken, Universitäten und anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes, die nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L) bezahlt werdet – seid in den letzten Wochen in den Streik getreten. Ihr fordert sechs Prozent mehr Lohn und anderes wirklich wichtiges mehr. Dafür habt ihr unsere volle Unterstützung. Seid konsequent, akzeptiert keine faulen Kompromisse! Solidarität von der BVG für die Landes­beschäftigten mit TV-L!! weiterlesen

Solidarität von den studentischen Beschäftigten

Letztes Jahr haben wir über 40 Tage für einen neuen Tarifvertrag gestreikt – und gewonnen! Wir hatten seit 17 Jahren keine Lohnerhöhung beommen. Dabei wollten wir die Spaltungen zwischen den Beschäftigten an der Universität überwinden. Von Anfang an haben wir uns mit anderen Kämpfen solidarisiert. Denn wir wussten, dass wir eigentlich den selben Kampf führen: für unsere Interessen als Arbeiter*innen gegen die Regierung und Unternehmen.

– Yunus Özgür

Solidarität von der Vivantes Service GmbH (VSG)

Ich bin Beschäftigter der Vivantes-Tochter VSG. Mit großem Interesse verfolgen wir euren Kampf. Auch wir sind ein Zeichen der sinnlosen Sparwut in Berlin. In unserem 51-tägigen Streik waren offene, ehrliche Streikversammlungen hilfreich. Denn nur die betroffenen Mitglieder können und müssen über ihre Forderungen und deren Umsetzung entscheiden. Ich bin mir sicher, dass euer Kampf erfolgreich sein wird! Ihr seid die BVG! Nur ihr haltet den Laden überhaupt noch am Laufen!

– Mario Kunze

Solidarität der IG BAU!

Die IG BAU, die bei der BVG die ausgegliederten Kolleg*innen der Reinigung organisiert, solidarisiert sich mit dem Arbeitskampf bei der BVG!

Die IG BAU unterstützt die Forderungen der Beschäftigten der BVG/BT nach einer gerechteren Arbeitszeit.

Reinigungskräfte der U-Bahn sowie Ulrike Laux, Bundesvorstandsmitglied und Niko Landgraf, Regionalleiter der IG BAU Berlin-Brandenburg erklären sich mit den Kolleginnen und Kollegen der BVG und BT solidarisch.

Viel Erfolg in den Tarifverhandlungen und den anstehenden Arbeitskampf wünscht die IG BAU!

Reinigungskräfte in Solidarität

Ihr seid nicht allein! Auch die Kolleg*innen aus der Reinigung stehen solidarisch auf Eurer Seite. Unser Bereich ist seit langer Zeit ausgegliedert. Für uns bedeutet das, dass wir mit noch schlechteren Löhnen abgespeist werden. Der Tarifvertrag der Gebäudereiniger*innen bietet uns 10,50 Euro die Stunde für einen Knochenjob. Oft müssen wir in unserer unbezahlten Pausenzeit weiterarbeiten.

Diese Schweinerei findet unter der Obhut der BVG statt. Der BVG-Vorstand wäscht seine Hände in Unschuld, dabei ist er durch die Ausgliederung dafür verantwortlich. Die BVG versucht wieder einmal auf dem Rücken der Beschäftigten zu sparen.

Auch wir können heute während des Streiks nicht arbeiten, weil wir ohne die Fahrer*innen nicht zu den Bahnhöfen kommen. Dies soll uns als Urlaubstag angerechnet werden. Doch  alternativ könnte die Gewerkschaft zu einem Solidaritätsstreik in der Reinigung aufrufen.

Wir wollen mit euch Seite an Seite kämpfen – mit der Perspektive einer Wiedereingliederung der Reinigung. Lasst uns gemeinsam für gute Arbeitsbedingungen in der gesamten BVG kämpfen!

– Eine Reinigungskraft

Hin zu politischen Streiks!

Neben der TV-L Runde stehen auch bei der BVG aktuell Tarifverhandlungen an. Am Dienstag sind bereits mehrere Tausend Erzieher*innen und Beschäftigte der Hochschulen in den Streik getreten. Auch bei der BVG brodelt es gewaltig unter den Kolleg*innen, sodass es auch dort demnächst zu Streiks kommen könnte. Doch damit diese Kämpfe erfolgreich sind, müssen sie zusammengeführt werden. Einerseits für mehr Lohn, für konkrete Verbesserungen unserer aktuellen Lebenssituation, andererseits müssen wir aber auch gegen eine Politik kämpfen, die seit Jahren Lohndumping, Outsourcing, Befristungen usw. ermöglichten.  In beiden Fällen gibt es permanente Zusammenhänge und Gemeinsamkeiten, diese äußern sich in der Tatsache, dass der Gleiche Senat die Finanzhoheit beider Seiten ausübt. Sparzwänge, die es gegeben hat, müssen gemeinsam angegangen und beseitigt werden, insbesondere die Frage warum wurde und wird gespart.  Gegen diese Politik müssen wir gemeinsam Stellung beziehen sowie  den Kampf für Veränderungen aufnehmen.  

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VSG, du prekäres Lehrstück!

Neben der BVG einer der großen Berliner Landesbetriebe mit überbezahlter Führung: Der Klinikkonzern Vivantes.

Um den TVöD zu unterlaufen und auf Kosten der Arbeiter*innen und Patient*innen zu sparen, wurde z.B. die Vivantes Service GmbH (VSG) gegründet. Die VSG-Kolleg*innen übernehmen u.a. Krankentransport, Reinigung und Sterilisation von OP-Besteck. Ungefähr 70 der circa 300 Beschäftigten haben nun in einem 51-tägigen Streik 90% des TVöDs erstritten. VSG, du prekäres Lehrstück! weiterlesen