Archiv der Kategorie: Solidarität

Solidarität von Verkehrsarbeiter*innen aus Israel

Anlässlich des heutigen Warnstreiks bei der BVG senden unsere Kolleg*innen von DAN, dem zweitgrößten israelischen Busunternehmen, und ihrer Gewerkschaft Koach la’Ovdim solidarische Grüße nach Berlin!

Auf ihren Schildern schreiben sie:
“Solidarität mit den Arbeiter*innen der BVG!”
und
“Alle Macht den Fahrer*innen!”

Die Grenze verläuft nicht zwischen den Völkern, sondern zwischen oben und unten!

Solidaritätsdelegation zu den Streikenden der CPPZ

Derzeit befindet sich die CPPZ, ein ausgegliedertes Tochterunternehmen der Charité, im unbefristeten Streik. Grund ist die ungleiche Bezahlung von Alt- und Neubeschäftigten. Wer früher als Therapeut*in bei der Charite angefangen hat zu arbeiten, wird lediglich an das Tochterunternehmen „entliehen“, erhält damit den selben Lohn. Wer später dazugekommen ist, ist direkt bei der CPPZ angestellt und verdient einige hundert Euro weniger als die Kolleg*innen.
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TV-L 2019: Abschluss ablehnen und Forderungen durchsetzen!

Liebe Kolleg*innen im öffentlichen Dienst der Länder!

Das Ergebnis Eurer Tarifverhandlungen liegt jetzt auf dem Tisch. Entspricht das Euren Forderungen? Diese sind mit dem Abschluss überhaupt nicht erfüllt. Dafür wurde nicht mit vielen Zehntausenden gestreikt. Lasst Euch nicht damit abspeisen. Es muss endlich spürbar zu Verbesserungen der Arbeits- und Lebensbedingungen kommen und das kurzfristig! Deshalb schlagen wir Euch vor bei der Mitgliederbefragung mit Nein zu stimmen!

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Solidarität von der BVG für die Landes­beschäftigten mit TV-L!!

Wir, Arbeiter*innen von den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG), möchten unsere volle Solidarität für die Warnstreiks der Landesbeschäftigten ausdrücken. Ihr – Kolleg*innen aus Kitas, Behörden, Schulen, Bibliotheken, Universitäten und anderen Bereichen des öffentlichen Dienstes, die nach dem Tarifvertrag der Länder (TV-L) bezahlt werdet – seid in den letzten Wochen in den Streik getreten. Ihr fordert sechs Prozent mehr Lohn und anderes wirklich wichtiges mehr. Dafür habt ihr unsere volle Unterstützung. Seid konsequent, akzeptiert keine faulen Kompromisse! Solidarität von der BVG für die Landes­beschäftigten mit TV-L!! weiterlesen

Solidarität von den studentischen Beschäftigten

Letztes Jahr haben wir über 40 Tage für einen neuen Tarifvertrag gestreikt – und gewonnen! Wir hatten seit 17 Jahren keine Lohnerhöhung beommen. Dabei wollten wir die Spaltungen zwischen den Beschäftigten an der Universität überwinden. Von Anfang an haben wir uns mit anderen Kämpfen solidarisiert. Denn wir wussten, dass wir eigentlich den selben Kampf führen: für unsere Interessen als Arbeiter*innen gegen die Regierung und Unternehmen.

– Yunus Özgür

Solidarität von der Vivantes Service GmbH (VSG)

Ich bin Beschäftigter der Vivantes-Tochter VSG. Mit großem Interesse verfolgen wir euren Kampf. Auch wir sind ein Zeichen der sinnlosen Sparwut in Berlin. In unserem 51-tägigen Streik waren offene, ehrliche Streikversammlungen hilfreich. Denn nur die betroffenen Mitglieder können und müssen über ihre Forderungen und deren Umsetzung entscheiden. Ich bin mir sicher, dass euer Kampf erfolgreich sein wird! Ihr seid die BVG! Nur ihr haltet den Laden überhaupt noch am Laufen!

– Mario Kunze

Solidarität der IG BAU!

Die IG BAU, die bei der BVG die ausgegliederten Kolleg*innen der Reinigung organisiert, solidarisiert sich mit dem Arbeitskampf bei der BVG!

Die IG BAU unterstützt die Forderungen der Beschäftigten der BVG/BT nach einer gerechteren Arbeitszeit.

Reinigungskräfte der U-Bahn sowie Ulrike Laux, Bundesvorstandsmitglied und Niko Landgraf, Regionalleiter der IG BAU Berlin-Brandenburg erklären sich mit den Kolleginnen und Kollegen der BVG und BT solidarisch.

Viel Erfolg in den Tarifverhandlungen und den anstehenden Arbeitskampf wünscht die IG BAU!

Reinigungskräfte in Solidarität

Ihr seid nicht allein! Auch die Kolleg*innen aus der Reinigung stehen solidarisch auf Eurer Seite. Unser Bereich ist seit langer Zeit ausgegliedert. Für uns bedeutet das, dass wir mit noch schlechteren Löhnen abgespeist werden. Der Tarifvertrag der Gebäudereiniger*innen bietet uns 10,50 Euro die Stunde für einen Knochenjob. Oft müssen wir in unserer unbezahlten Pausenzeit weiterarbeiten.

Diese Schweinerei findet unter der Obhut der BVG statt. Der BVG-Vorstand wäscht seine Hände in Unschuld, dabei ist er durch die Ausgliederung dafür verantwortlich. Die BVG versucht wieder einmal auf dem Rücken der Beschäftigten zu sparen.

Auch wir können heute während des Streiks nicht arbeiten, weil wir ohne die Fahrer*innen nicht zu den Bahnhöfen kommen. Dies soll uns als Urlaubstag angerechnet werden. Doch  alternativ könnte die Gewerkschaft zu einem Solidaritätsstreik in der Reinigung aufrufen.

Wir wollen mit euch Seite an Seite kämpfen – mit der Perspektive einer Wiedereingliederung der Reinigung. Lasst uns gemeinsam für gute Arbeitsbedingungen in der gesamten BVG kämpfen!

– Eine Reinigungskraft