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Aufstehen gegen Rassismus! Unsere Alternative heißt Solidarität

Am Samstag, den 3.9., wollen wir gemeinsam ein Zeichen setzen. Ein Zeichen gegen Rassismus und für eine solidarische Gesellschaft.

Das Bündnis Aufstehen gegen Rassismus ist ein bundesweites Bündnis aus verschiedenen Organisationen, Parteien und Verbänden. Ver.di ist Teil des Bündnisses und möchte mit daran arbeiten, die momentane Rechtsentwicklung in den nächsten Jahren zurück zu drängen. Fast täglich greifen Menschen Flüchtlingsheime an und islamfeindliche Übergriffe nehmen zu. Erschreckend viele Menschen beteiligen sich an fremdenfeindlichen und rassistischen Demonstrationen, während rechte Parolen unseren Alltag zunehmend begleiten. Ausdruck dieser Rechtsentwicklung ist unter anderem der Wahlerfolg der AfD in mittlerweile 8 Bundesländern. Nach aktuellen Umfragen steht die AfD bei erschreckenden 15%.

Unsere Alternative heißt Solidarität

Viele Haupt und Ehrenamtliche aus ver.di, u.a. Frank Bsirske, haben den Aufruf im März dieses Jahres unterzeichnet. Über 80 Haupt- und Ehrenamtliche aus allen DGB Gewerkschaften trafen sich im April in Frankfurt auf der Aktionskonferenz. Wir als Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter haben eine besondere Verantwortung: Wir organisieren Solidarität im Betrieb und überbetrieblich und diese endet nicht vor der Hautfarbe, Geschlecht oder Religionszugehörigkeit. Dafür stehen wir mit unserer Tarifpolitik, unseren Betriebsvereinbarungen und unserem politischen Engagement. Deshalb heißt es für uns: Auch wir klären auf über verbreitete rechte Meinungen und den ganz normalen Alltagsrassismus und entwerfen unsere solidarischen Positionen dagegen.

Am 3.9.2016 heißt es nun, auch auf der Straße ein Zeichen zu setzen. Wir stehen auf und ziehen mit einem großen bunten Zug durch Berlin, um damit die rote Linie gegen Rassismus und auch die rechte Hetze der AfD zu ziehen. Wir zeigen, dass wir viele sind, die eine vielstimmige und offene Gesellschaft wollen! Unsere Alternative heißt Solidarität!

Aufruf zur Demonstration

Ver.di Berlin-Brandenburg wird auf der Demo auch einen Gewerkschaftswagen haben, bei denen sich alle Gewerkschafter sammeln können. Wollt ihr dort während der Demo antirassistische Projekte aus Gewerkschaft und Betrieben vorstellen, meldet Euch im Vorfeld bei Jana Seppelt, die die Moderation koordiniert unter jana.seppelt@verdi.de.

Hier die genauen Daten für kommenden Samstag, den 3.9.2016

14 Uhr Auftaktkundgebung am Adenauerplatz
15 Uhr Start der Demo, vorbei an Orten des Geschehens

• der Bibliothek des Konservativismus – der Denkschmiede der neuen Rechten
• dem Denkmal der Opfer des Faschismus
• der AfD Zentrale
16:30 Uhr Abschlusskundgebung und Konzert auf dem Lützowplatz.

Den Aufruf zur Demo und weitere Infos zum Bündnis Aufstehen gegen Rassismus findet ihr hier: https://www.aufstehen-gegen-rassismus.de/

Bitte teilt die Facebook-Veranstaltung des Bündnisses und ladet eure Freundinnen und Freunde ein:https://www.facebook.com/events/1057335794374686/

Treffen mit KollegInnen

Mit euch wollen wir diskutieren:
• Personalratswahlen 2016
• Befristung – wie geht es weiter?
• Wahlprogramm der Offenen Liste
• Was dich noch interessiert…

Unser Treffen ist offen für Jede/n.

Veranstalter: ver.di aktiv, Offene Liste

Freitag, 1. April, 18:00 Uhr
in der ver.di-Mediengalerie
Dudenstr. 10, 10965 Berlin
U6 Platz der Luftbrücke

Nach der Diskussion gibt es einen gemütlichen Teil mit Essen und Trinken.

neupack-feature

„Das ist unser Streik!“ Filmvorführung über den Neupack-Streik

Neun Monate Streik beim Hamburger Verpackungshersteller Neupack – die erste Filmvorführung in Berlin!

Neun Monate lang streikten sie für bessere Arbeitsbedingungen und höhere Löhne: ArbeiterInnen des Hamburger Unternehmens Neupack machten im Winter 2012/2013 bundesweit Schlagzeilen. Es war einer der längsten und härtesten Arbeitskämpfe der letzten Jahrzehnte in Deutschland.

Während des Streiks produzierte der Solidaritätskreis für die Neupack-Streikenden einen Dokumentarfilm. Er zeigt die Auseinandersetzungen der streikenden Belegschaft mit der Geschäftsführung und mit StreikbrecherInnen, aber auch mit der eigenen Gewerkschaftsleitung. In Interviews werden die harten Arbeitsbedingungen bei Neupack geschildert, Szenen aus dem Streikalltag und den politischen Diskussionen gezeigt.

Der Berliner Solidaritätskreis für die Beschäftigten von Amazon zeigt den Dokumentarfilm „Das ist unser Streik“ zum ersten Mal in Berlin. Anschließend wollen wir gemeinsam mit solidarischen AktivistInnen und ArbeiterInnen verschiedener Betriebe über die Wichtigkeit von Solidarität diskutieren und gemeinsam Lehren für die harte Auseinandersetzung bei Amazon ziehen.

Die Filmvorführung findet im Rahmen eines bundesweiten Aktionstages gegen Neupack statt, initiiert von der Initiative aktion./.arbeitsunrecht.

Freitag, 13. März, 19 Uhr

im ver.di-Haus, Raum 6.05 (6. Etage), Köpenicker Straße 30, 10179 Berlin

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veranstaltet vom Berliner Solidaritäts­kreis für die Beschäftigten von Amazon

Event auf Facebook

ver.di aktiv am 1. Mai. Foto: privat.

Offene Diskussionsveranstaltung: Streikrecht verteidigen und gewerkschaftliche Solidarität leben!

Diskussionsveranstaltung: Streikrecht verteidigen und gewerkschaftliche Solidarität leben!

RednerInnen:
Rolf Wiegand (Vorsitzender des ver.di-Landesbezirksvorstandes)
Uwe Krug und Axel Wolf (S-Bahn und DB Regio / GDL)
ArbeitsrechtlerIn (angefragt)
VertreterIn des BgV (angefragt)
Kalle Kunkel (ver.di Sekretär für FB 3)

Moderation:
Erdogan Kaya (ver.di aktiv)

* Angaben zur Kenntlichmachung der Person

Veranstalter:
ver.di aktiv, Basisgewerkschaftsgruppe bei der BVG   

Freitag, 27.2., 18-20 Uhr
ver.di-Haus (Raum 6.06, 6. Etage)
Köpenicker Str. 30 (10179 Berlin)

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Gemeinsam gegen Rassismus kämpfen!

Auch Geflüchtete sind Kolleginnen und Kollegen: Holt sie in die Gewerkschaften hinein!

Veranstaltung am Mittwoch, den 3. Dezember, um 18 Uhr im IG-Metall-Haus, Alte Jakobstraße 149, Berlin

// English below //

Am 25. September besetzte die Gruppe Refugee Struggle for Freedom gemeinsam mit solidarischen Aktivisten und Aktivistinnen das Berliner DGB-Haus. Eine ihrer Hauptforderungen ist die Aufnahme in die Gewerkschaften. Davon erhoffen sie sich, gemeinsam mit ihren deutschen Kolleginnen und Kollegen für ihre rechtliche Gleichstellung auf dem Arbeitsmarkt zu kämpfen.

Die Stellungnahme der Gewerkschaftsbürokratie war zögerlich, aber deutlich. Am 2. Oktober ließ sie die Gruppe durch die Polizei räumen. Was folgte, waren Anzeigen anstatt solidarischer Unterstützung.

Die Geflüchteten verstehen sich als Teil der Arbeiterklasse, der lohnabhängig Beschäftigten. Aus ihren Staaten sind sie wegen Diktatur, Krieg, und Krise geflohen – verantwortlich dafür ist das kapitalistische Gesellschaftssystem. Europa schottet sich mit der europäischen Grenzagentur Frontex und einer rigiden Einwanderungs- und Flüchtlingspolitik, die in dem Vertragswerk Dublin II und III festgelegt ist, ab. Dort ist festgelegt, wer nach Europa – also auch nach Deutschland – gelangen und sein/ihr Grundrecht auf Asyl wahrnehmen darf und wer nicht.

Die zunehmende Flüchtlingsbewegung macht deutlich: Die Zahl der vor Diktatur, Krieg und sozialer Verelendung fliehenden Kolleginnen und Kollegen wird nicht versiegen. Aber auch die Beschäftigten hierzulande haben immer mehr mit Prekarisierung und schlechten Arbeitsbedingungen zu kämpfen. Dabei dürfen wir uns nicht gegeneinander ausspielen lassen. Wir müssen lernen, zusammen zu kämpfen und die Ursachen von Flucht und Vertreibung dort, Verelendung und Prekarisierung hier, zusammen zu denken und zu beseitigen!

An dieser Stelle ist eine kämpferische Gewerkschaft, die mit ihrem Standortdenken und der Sozialpartnerschaft bricht, nötiger denn je.

In Hamburg gab es bereits erste Ansätze hin zum gemeinsamen Kampf, als einige Kolleginnen und Kollegen von ver.di die 300 Lampedusa-Flüchtlinge in ihre Reihen aufnahmen. Die Mitgliedschaft wurde zwar von der ver.di-Führung suspendiert – aber die Auseinandersetzung darum geht weiter.

Wir wollen den Kampf der Refugees in den Einzelgewerkschaften diskutieren und wir wollen praktische Solidarität organisieren.

Nach unserem Verständnis müssen wir die Grenzen, die durch Herkunft, Glauben oder Geschlecht gesetzt wurden, in der Arbeiterklasse überwinden. Das bedeutet für uns internationale Solidarität!

Wir fordern von unseren Gewerkschaften und ihren Führungen

  • Den Einsatz für volle und gleiche Rechte aller hier lebenden Kolleginnen und Kollegen: egal ob aus- oder inländisch, oder vor Bürgerkrieg, Krieg und Despotie in ihren Ländern nach Deutschland geflohen!
  • Sofortige Rücknahme aller Anzeigen von der Räumung des DGB-Hauses am 2.Oktober in Berlin!
  • Die Aufnahme der geflüchteten Kollegen und Kolleginnen in die Gewerkschaften!
  • Die Lage der Geflüchteten in Betriebsversammlungen und Vertrauensleute-Sitzungen zu thematisieren und für ihre Unterstützung zu werben. Einen ersten Schritt in diese Richtung hat die GEW Berlin als Antwort auf diese Räumung getätigt, als sie sich mit dem Kampf der Refugees und ihren Forderungen solidarisiert hat.

Wir wollen auch die anderen Gewerkschaften für diese Ziele gewinnen und bei bei der Veranstaltung darüber reden:

  • wie wir eine Mitgliedschaft von Refugees in den Gewerkschaften erreichen können.
  • wie die offiziellen Stellungnahmen der DGB Gewerkschaften zur Asylpolitik umgesetzt werden können.
  • und was wir selbst als aktive Gewerkschafter_innen tun können.

Wir laden Euch deshalb recht herzlich zu einer Veranstaltung ein: „Geflüchtete in die Gewerkschaften!“

Mit:
- Lampedusa in Hamburg
- Peter Bremme (ver.di Hamburg*)
- Rainer Hansel (GEW Berlin)
- Refugee Struggle for Freedom
- Anna Basten, (ver.di AK undokumentierte Arbeit)
- Turgay Ulu (Geflüchteten-Aktivist, Berlin)
*Angabe dient zur Kenntlichmachung der Person

Unterstützt u.a. von: AK Internationalismus der IG Metall, BVG-Basisgewerkschaftsgruppe ver.di aktiv, Bündnis Refugee Schul- und Unistreik

Mittwoch, 3. Dezember, 18 Uhr
IG-Metall-Haus, Alte Jakobstraße 149
U-Bhf Hallesches Tor, Berlin
Event auf Facebook


Let‘s fight racism!

Refugees are colleagues as well, bring them into the unions!

On 25th of September, the group Refugee Struggle for Freedom and activists occupied the regional headquarters of the DGB (German trade union confederation) in Berlin. One of the refugees‘ central demands is getting access to trade union membership. They hope to struggle together with their German colleagues for achieving legal equality in the labour market.

The trade union bureaucracy‘s response has been hesitant but clear: On 2nd October they called the police to evict the group. What followed in the aftermath were criminal charges instead of solidarity.

The refugees see themselves as a part of the working class, of those who depend on wage labour. They fled from their countries because of dictatorship, wars, and crisis – results of the capitalist system of our society. This system nowadays controls who is allowed to enter Europe with the help of Frontex, a European border control agency, directed by a rigid immigration- and asylum policy, that is stated in the treaties of Dublin II and III. Based on this, the decision is made and implemented who is allowed or denied the human right to asylum and enter Europe or respectively Germany.

The growing number of people seeking asylum shows: The number of colleagues fleeing from wars, dictatorship and misery will not decrease. At the same time the workers in Germany are facing an increase of precarious work and bad working conditions. We can‘t let ourselves be played of against each other. We have to learn to think and fight together against the causes of flight and expulsion in some countries and of impoverishment and precarisation in other countries.

At this point a combative trade union is needed more then ever, which means breaking with national corporatism for the sake of competitiveness and social partnership.

In Hamburg we have seen first attempts towards a joint struggle when colleagues from ver.di (German service union) made it possible for 300 refugees from Lampedusa to enter their ranks. Though this decision has been overturned by the leadership of ver.di the struggle continues! What we want to do is bringing the refugees‘ struggle into the member unions of the DGB and organise practical solidarity.

Our understanding of trade union includes overcoming the divisions of the working class that are constructed along nationalities, gender or religious believes, that‘s what international solidarity means to us.

We demand of our unions and their leadership:

  • Engagement for complete and equal rights for all colleagues living in Germany, independent of their nationality and also for those colleagues who had to flee from civil wars, wars and despotism in their home countries.
  • Drop all legal charges resulting from the eviction from the DGB in Berlin on 2nd October!
  • Access of refugee colleagues to trade union membership!
  • Information and Discussion rounds about the situation of refugees during workplace assemblies, trust people‘s meetings, union meetings (A first step in that direction had been undertaken by the GEW (trade union for education and science) Berlin, that showed solidarity with the refugees‘ demands as a reaction to the eviction.)

We want to win other unions to also support our aims and we need to discuss:

  • How the membership of refugees in unions can be achieved
  • How the decisions of the DGB unions concerning asylum policies can be put into practice
  • What we, trade union activists, can do ourselves

Therefore we cordially invite all of you to join the discussion and participate in our event: „Refugees into the unions!“

With:
- Lampedusa in Hamburg
- Peter Bremme (ver.di Hamburg*)
- Rainer Hansel (GEW Berlin)
- Refugee Struggle for Freedom
- Anna Basten, (ver.di AK undokumentierte Arbeit)
- Turgay Ulu (Refugee-Activist, Berlin)
* position only mentioned to identify the person

AK Internationalismus der IG Metall, BVG-Basisgewerkschaftsgruppe ver.di aktiv, Bündnis Refugee Schul- und Unistreik

Wednesday, December 3, 6:00 PM
IG-Metall-Haus, Alte Jakobstraße 149
U-Bhf Hallesches Tor, Berlin
Event on Facebook

Personalversammlungen für 2014

Die Personalversammlung ist nach §45 Abs. 1 Satz 1 des Personalvertretungsgesetzes (PersVG) die Versammlung der Dienstkräfte – egal ob befristet oder festeingestellt – einer Dienststelle.
Die Dienstkräfte haben das Recht, an der Personalversammlung teilzunehmen. Ihre Teilnahme darf nicht behindert werden. Die Teilnahme an Personalversammlungen während der Arbeitszeit hat nach §48 Abs. 1 Satz 2 des Personalvertretungsgesetzes (PersVG) keine Minderung der Bezüge einschließlich Zulagen, Zuschlägen und sonstigen Entschädigungen zur Folge.

Personalrat

Datum

Uhrzeit

Ort

VBU – Fahrzeuge

Di., 14.10.2014

08:00 Uhr

Urania

VBU – Verkehr

Mi., 05.11.2014

08:30 Uhr

Cubix am Alex

VBO – Süd

Fr., 07.11.2014

10:00 Uhr

Bf. Britz

VBS – Verkehr

Di., 11.11.2014

10:00 Uhr

Hotel Holiday Inn

Hvw

Fr., 05.12.2014

09:00 Uhr

Cubix am Alex

VBS – Technik

Di., 18.11.2014

08:00 Uhr

UCI Kinowelt am Eastgate

VBO – Technik

Mi., 26.11.2014

08:30 Uhr

?

VBI

Fr., 28.11.2014

08:00 Uhr

Cubix am Alex

VBO – Nord

Fr., 12.12.2014

09:00 Uhr

Bf. Müllerstr.

Liebe Kolleginnen und liebe Kollegen:
Nehmt euer Recht in Anspruch und beteiligt euch an den Personalversammlungen!

Treffen mit aktiven Gewerkschafter*innen und Geflüchteten über die Räumung des DGB-Hauses

Montag, den 13.10. um 18.30 Uhr im Mehringhof, Gneisenaustr. 2a, U6/U7 Mehringdamm

Als aktive Gewerkschafter*innen, die sich mit der Geflüchteten-Bewegung solidarisieren, sind wir schockiert über die gewaltsame polizeiliche Räumung des Berliner DGB-Hauses am 2. Oktober. Die Geflüchteten, die sich eine Woche lang im DGB-Haus aufhielten, forderten politische Solidarität von den deutschen Gewerkschaften. Unabhängig von der konkreten Bewertung der Aktion ist es ein Skandal, dass die Berliner DGB-Führung die Geflüchteten durch die Polizei aus dem Gebäude werfen ließ.

Als Gewerkschafter*innen verstehen wir es als unsere Pflicht, Menschen in illegalisierten und prekären Situationen mit aller Kraft zu unterstützen. Es ist unverständlich, warum der Berliner DGB auf die Forderungen der Geflüchteten nach einem Einsatz für Gewerkschaftsmitgliedschaft, einem Treffen mit den Mitgliedsgewerkschaften, einem Treffen mit verantwortlichen PolitikerInnen und nach der Organisierung einer Demonstration nicht eingehen konnte. Noch unverständlicher ist der Zynismus, mit der in einer Presseerklärung davon gesprochen wurde, die Mitarbeiter*innen im Haus wären “an die Grenze ihrer physischen und psychischen Belastbarkeit” gelangt — um den Rauswurf von über 20 zum Teil von Obdachlosigkeit und Abschiebung bedrohten Geflüchteten zu rechtfertigen.

Inzwischen kursieren in gewerkschaftlichen Kreisen mindestens zwei Unterschriftenlisten mit jeweils mehreren Hundert Unterschriften, u.a. ausgehend von der Konferenz “Erneuerung durch Streik” in Hannover vom 2.-4. Oktober, die sich gegen die Räumung und für eine breite und offensive gewerkschaftliche Debatte über den Umgang mit Geflüchteten aussprechen.

Wir rufen deshalb am Montag, den 13.10. um 18.30 Uhr im Mehringhof (Gneeisenaustr. 2a, U6/U7 Mehringdamm) zu einem breiten Treffen aller gewerkschaftlichen Aktivist*innen, die die Räumung kritisch sehen, gemeinsam mit Geflüchteten auf, um eine Debatte darüber zu beginnen, wie Gewerkschaften in Deutschland den Kampf der Geflüchteten solidarisch aufnehmen und verstärken können — und was innerhalb des DGB geschehen muss, damit das Wirklichkeit wird. Denn: Die Räumung geschah nicht in unserem Namen! Refugees Welcome!

Erstunterzeichner*innen:

Strukturen:
ver.di aktiv, Basisgewerkschaftsgruppe bei der BVG
EVG-Jugend Landesverband Berlin-Brandenburg
AK Undokumentierte Arbeit Berlin bei ver.di Berlin-Brandenburg

Einzelpersonen:
Maximilian Seidel (EVG, Mitglied im DGB-Bezirksjugendausschuss Berlin-Brandenburg)
Lars Kalkbrenner (ver.di, Mitglied des Landesbezirksjugendvorstandes Berlin-Brandenburg)
Mag Wompel (ver.di, LabourNet Germany)
Christian Persicke (Arbeitskreis Internationalismus der IG Metall Berlin)
Sandra Voigt (Gewerkschaftssekretärin ver.di Düsseldorf)
Benjamin Körner (Bezirksvorstand ver.di Münsterland)
Vera Musmann (ver.di Berlin, Fachbereich 5, Mitglied des Landesfachbereichsvorstandes)
Andreas Kuhl (Mitglied der Geschäftsführung der ver.di Jugend Berlin)
Sophia Könemann (GEW-Mitglied, Berlin)
Christoph Wälz (GEW-Mitglied, Berlin, Vertrauensperson)
Mathias Bartelt (GEW-Mitglied, Berlin)
Nils Utermöhlen (ver.di Berlin, AK Undokumentierte Arbeit)
Martina Benz (ver.di Berlin, AK Undokumentierte Arbeit)
Markus Kip (ver.di Berlin, AK Undokumentierte Arbeit)